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Norddeutscher Ländervergleich in Berlin vom 26.-27.11.2016

Charlotte Vornholt und Haylie Kohstall wurden vom Fachausschuß Schwimmen des Landesschwimmverbandes Niedersachsen in die Auswahlmannschaft berufen, um das Team Niedersachsen beim Norddeutschen Jugendländervergleich in Berlin zu unterstützen.

Herzlichen Glückwunsch!!!

Das Team Niedersachsen belegte eine tollen 2. Platz.

Hier ein Bericht von Haylie Kohstall und Charlotte Vornholt, den sie gemeinsam  mit ihren Teamkolleginnen aus Niedersachsen Diren Özmen, Jennifer Scheck und Meret Heise (alle Jahrgang 2004) über den Norddeutschen Ländervergleich geschrieben haben.

Platz ZWEI, aber eigentlich SIEGER

Am Samstagmorgen um kurz nach 08.00 Uhr starteten wir mit insgesamt 28 Sportlerinnen und Sportlern der Jahrgänge 2002 bis 2004, weiblich und 2000 bis 2002, männlich, sowie 2 Trainern als „Team Niedersachsen“ unsere Fahrt in Richtung Berlin zum diesjährigen Nordländervergleich.
Die ca. 4-stündige Fahrt war nicht ganz so angenehm, da im Bus die Heizung ausgefallen war und wir somit teilweise in Jacken eingepackt für eigene Wärme sorgen mussten. Wir hatten aber trotzdem unseren Spaß, weil die Älteren von uns die ganze Zeit gesungen haben und das so lustig war, dass wir deshalb oft lachen mussten.
Als wir um ca. 12.30 Uhr in Berlin ankamen, gab es erst einmal ein leckeres Mittagessen, danach hatten wir noch ca. 45 Minuten Pause. Da zu diesem Zeitpunkt noch nicht alle unsere Zimmer fertig waren, haben wir uns in etwas größeren Gruppen zusammengefunden, sind gemeinsam auf die bereits fertiggestellten Zimmer gegangen und konnten uns so gleich untereinander noch etwas näher kennenlernen und auf den anschließenden Wettkampf einstimmen.
Um 14.00 Uhr sind wir dann zu Fuß zur Schwimmhalle gegangen, wo um 14.30 Uhr das Einschwimmen begann. Nachdem wir uns gemeinsam aufgewärmt und ein Gruppenfoto gemacht hatten, ging es dann auch schon ins Wasser.
Der Wettkampf begann dann um 16.00 Uhr mit der 12 x 50m Lagen, mixed – Staffel. Hier lagen wir anfangs schon ziemlich weit zurück, am Ende wurden wir aber immer stärker, haben Platz um Platz aufgeholt und gewannen die Staffel am Ende souverän. Nach diesem tollen Wettkampfstart ging es auch erfolgreich für uns weiter, so dass am Ende des 1. Wettkampftages von unserem Team 33 Bestzeiten bei 39 Starts erzielt werden konnten. Leider hatte das diesjährige „Gast-Bundesland“ Nordrhein-Westfalen, das ganz normal mit gewertet wurde, am Abend 14 Punkte Vorsprung vor uns und wir lagen daher (nur) auf dem 2. Platz.
Nach unserer Rückkehr ins Hotel gab es dann noch ein leckeres Abendessen, bevor wir dann alle auf unsere jetzt fertigen Zimmer gingen und zur Bettruhe um 22.00 Uhr schlafen gegangen sind.
Der 2. Tag begann um 08.00 Uhr mit dem gemeinsamen Frühstück und um 08.40 Uhr machten wir uns dann mit unserem ganzen Gepäck wieder zu Fuß auf den Weg in die Schwimmhalle, wo um 09.00 Uhr das Einschwimmen begann. Bevor der Wettkampf dann um 10.30 Uhr in die 2. Runde startete, haben wir noch einmal mehrfach unseren lustigen „Schlachtruf“ präsentiert. Anfangs ist uns das nicht immer geglückt, aber am Ende konnte man folgendes deutlich in der großen Schwimmhalle hören: “ Go (Mädchen) ; Go (Jungen) ; Fight (Mädchen) ; Fight (Jungen) ; Win (Mädchen) ; Win (Jungen) ; Nieder- (Mädchen) ; -sachsen (Jungen) ; Nieder- (Mädchen) ; -sachsen (Jungen) ; Niedersachsen (Alle).
Auch während des 2. Wettkampfabschnittes lief es wieder sehr erfolgreich für uns. Am Ende konnten bei 78 Starts insgesamt 60 Bestzeiten erzielt werden. In der Endabrechnung ist es zwar zwischendurch im Vergleich mit den Bundesländern Sachsen-Anhalt und Berlin, die anfangs deutlich hinter uns lagen, noch einmal knapp geworden, aber durch gute Platzierungen in den letzten Wettkämpfen und eine sehr starke 12 x 50m Freistil-Staffel konnten wir uns am Ende den 2. Platz sichern.

Eigentlich hätten wir in diesem Jahr nach langer, langer Zeit den Nordländervergleich mal wieder gewonnen, aber das „Gast-Bundesland“ Nordrhein-Westfalen schnappte uns den Titel am Ende leider weg.

Trotzdem war der Wettkampf insgesamt sehr adrett und hat uns allen großen Spaß gemacht. Unsere Silbermedaille feierten wir hinterher bei einem etwas chaotischen Siegeressen bei Burger King und auf der anschließenden Heimfahrt nach Hause.